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SILVER-GARBURG Piano Duo

„...außergewöhnliche Klasse von Sivan Silver und Gil Garburg. An Homogenität, Präzision und Differenziertheit ist ihr Spiel kaum zu übertreffen.“   Fono Forum

In der hohen, oft unterschätzten Kunst des Duospiels auf ein oder zwei Flügeln setzen Sivan Silver und ihr Partner Gil Garburg neue Maßstäbe: Publikum und Kritiker feiern sie, hochkarätige Orchester, Festivals und Veranstalter laden sie immer wieder erneut als Gäste ein. Sie sind in der Carnegie Hall und im Lincoln Center, im Wiener Musikverein, im Sydney Opera House und in der Berliner Philharmonie aufgetreten, haben in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten konzertiert und spielen regelmäßig mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Melbourne Symphony Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

In der Saison 2018/19 werden die beiden Israelis, die mit ihrem Sohn in Berlin wohnen, in Nord- und Lateinamerika, in Ostasien und Australien und Neuseeland, in Israel und zahlreichen Ländern Europas gastieren.

Dabei wird das Duo über zwanzigmal ein neues Konzert, basierend auf Brahms Klavierquartett g-Moll, mit Orchestern in Berlin, Wien, Jerusalem, Bratislava, Spokane, Klagenfurt, Tel Aviv und Bremen aufführen. Der österreichische Komponist Richard Dünser, mit dem das Duo eng zusammenarbeitet, hat die zwei Originalversionen von Johannes Brahms extra für sie erfolgreich zu einem Konzert für Klavier vierhändig und Streicher transkribiert.

Silver und Garburg werden Bohuslav Martinus hundertsten Jahrestag mit dessen kraftvollem Klavierkonzert zusammen mit der Philharmonie Brünn und dem Orchestre National de Lorraine in einer Tournee feiern. Krönender Abschluss der Tournee wird ein Konzert im Wiener Konzerthaus sein. Mit einem Zyklus aller Beethoven Klavierkonzerte werden sie die Wiedereröffnung der Christchurch Town Hall festlich gestalten, die nach dem Erdbeben 2011 rekonstruiert wurde.

Konzerte von Bach (Philharmonie Luxembourg), Mozart (Slowakische Philharmonie), Mendelssohn (Berliner Philharmonie) und Poulenc (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern) sowie zahlreiche Rezitals (Konzerthaus Berlin) runden das aktuelle Konzertprogramm ab.

2014 berief die Kunstuniversität Graz sie auf eine der wenigen Professuren für Klavierduo, die es überhaupt gibt. Zuvor unterrichteten Silver und Garburg an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie selbst als Schüler von Arie Vardi 2007 ihr Studium abschlossen.

PROGRAMME

Recitals

Concerts

OP. 25

Bei Brahms‘ Quartett op. 25 hat mich nicht nur das unter der Oberfläche brodelnde konzertante Element und seine Entfesselung gereizt, und die Tatsache, dass es sich bei diesem Stück um einen besonderen Höhepunkt in seinem Schaffen handelt, sondern auch die Möglichkeit, Brahms‘ eigene Bearbeitung des Werkes für Klavier zu vier Händen in meine Neufassung einzubeziehen, und sowohl zwischen den Fassungen changieren zu können, als auch „Mischungen“ zwischen ihnen herzustellen oder im Rahmen des Bestehenden auch eigene Lösungen zu finden um eine Konzert-Dramaturgie nicht nur zu verstärken sondern auch neu zu schaffen.

Das Streichorchester und die beiden Solisten werden hier zu gleichwertigen Partnern und die Streicher können ihr orchestrales Gewicht einsetzen um sowohl kraftvolle Höhepunkte als auch expressive lyrische Kantilenen zu gestalten, ohne in klanglicher Hinsicht zu forcieren, was eine Gefahr in der Solostreicher – Originalfassung ist, einem Meisterwerk, das allerdings durch seine dichten symphonisch – konzertanten Inhalte an die Grenzen des kammermusikalisch möglichen und sagbaren geht.

Instrumentationen sind im übrigen für mich wie Übersetzungen in der Literatur, die dann, wenn sie von Künstlern gemacht werden, die ihre eigene Persönlichkeit in das zu übersetzende Werk einbringen, zu originären Nachdichtungen werden können, wie z. B. bei Hölderlin, Stefan George oder Celan, in der Musik etwa bei Bach, Henze, Ravel, Schostakowitsch oder Webern...

Richard Dünser 4/2018