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SEVERIN VON ECKARDSTEIN

„Gute Pianisten gibt es wie Sand am Meer. Einen Musikus wie Eckardstein findet man aber nur mit der Wünschelrute.“

                                                      Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2017

Severin von Eckardstein wurde mit seinem Sieg beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel (2003) einem großen Publikum bekannt. Er spielt ein facettenreiches Repertoire, das von Werken der Barockzeit bis in die Gegenwart reicht und überrascht in seinen Programmen mit der Gegenüberstellung von Komponisten aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen. 

Er gastierte mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Lothar Zagrosek und Marek Janowski und gab wichtige Debuts wie z.B. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Paavo Järvi und dem Dallas Symphony Orchestra mit Jaap van Zweden am Pult. Im Oktober 2015 debütierte er mit dem Trondheim Symfoniorkester und in der Saison 2016/17 war er zum sechsten Mal als Gast in der Reihe „Meesterpianisten“ im Concertgebouw Amsterdam zu hören.

Seine Einspielungen begeistern Zuhörer und Presse gleichermaßen durch ihre Werktreue und eine Ernsthaftigkeit, die in der Nachfolge von Meisterpianisten wie Michelangeli und Horowitz steht.

Als einer der bedeutendsten deutschen Pianisten unserer Zeit ist Severin von Eckardstein ein Künstler, wie man ihn selten trifft: Von Eckardstein geht weit über wohlklingende Ästhetik hinaus und dringt zum Kern der Musik vor. Er ist ein Schöpfer am Klavier, der mit seinen Interpretationen die architektonischen Strukturen und philosophischen Grundgedanken der Musik freilegt. Er ist ein faszinierender Künstler, der sein Publikum packt, in Erstaunen versetzt und berührt. Seine Virtuosität und technische Finesse sind überragend, aber nie Selbstzweck – alles, was von Eckardstein tut, steht immer im Dienst der Musik. 

For Germany & Russia
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CONCERTS

DATES

VENUE

COUNTRY

19/03/2018

München (Allerheiligen Hofkirche) 

Recital

DEU

06/05/2018

Wolfsburg (Movimentos Festwochen)

Recital

DEU

13/06/2018

Mindener Mittwochskonzerte

DEU

DISCOGRAPHY

Messiaen,

Janáček,

Prokofiev

Label:

Dabringhaus & Grimm

Alexander Scriabin

Label:

Dabringhaus & Grimm

Alexander Glazunov

Label:

Fuga Libera

25/06/2018

Klavierfestival Ruhr | Schwelm | Recital

DEU

30/06/2018

Brühler Schlosskonzerte | Recital

DEU

01/07/2018

Brühler Schlosskonzerte | Recital

DEU

10/02/2019

Robert-Schumann Saal Düsseldorf | Recital

DEU

24/02/2019

Artur-Grenz-Saal, Quickborn | Recital

DEU

08/06/2019

Staatskapelle Weimar |

Piano Concerto no. 2 by Edward MacDowell

DEU

DEU

Klevischer Klaviersommer | Recital

04/08/2019

DEU

Niederrhein Musikfestival | Recital

13/09/2019

PROGRAMME

Mozart/Hummel, Schubert, Ravel, Prokofiev

Doppel-CD,

Edition

Piano Festival Ruhr

Nikolaj Metner

Label:

Dabringhaus & Grimm

Franz Schubert

Label:

Fuga Libera

Richard Wagner

Label:

Dabringhaus & Grimm

Robert Schumann

Label:

Avi for music,

Radio Bremen

Gabriel Dupont / Claude Debussy

G. Dupont:   „La maison dans les dunes“

C. Debussy:  Images, Book 1 and 2

Label:   Artalinna

REVIEW

"Sakrale Wucht"

Der Pianist Severin von Eckardstein in der Allerheiligen Hofkirche

Von Andreas Pernpeintner | Dienstag, 20. März 2018

Es sind bemerkenswerte Interpretationen, die Severin von Eckardstein bei seinem Klavierabend in der Allerheiligen Hofkirche vorstellt. Wenn dabei ein bestimmtes Merkmal besonders hervortritt, dann ist es die exquisite Klarheit, mit der er leise Passagen beleuchtet. Die zarte Schönheit seiner Oberstimmen ist bestechend. Das zeigt sich schon zu Beginn bei einer Auswahl aus Robert Casadesus' Préludes op. 5. In Summe stellen diese Miniaturen umfassende Herausforderungen - und so gibt es neben sanft entschwebenden Linien auch kräftige Virtuosität zu hören. [...] 

[...] Eckardstein ist virtuos. Will sagen: Er beherrscht die Materie. Aber wo die schiere Virtuosität aufhört und die Musik anfängt, da wird es erst interessant! Eckardstein denkt analytisch, sein Gestaltungswille ist stark, die Ausdrucksmittel, die ihm zur Verfügung stehen, sind atemraubend vielfältig. So bringt er den komplexen Klaviersatz zum Reden: mit einer quasi natürlich fließenden, flexibel gehandhabten Agogik, mit Tempostauchungen, Tempodehnungen; mit einem weichen gesanglichem Legato, mit spitz leuchtendem Markato, feindosierter Ornamentik und schön aus- balancierten Mittelstimmen, aber auch mit einer Modula- tion der Klangfarbgebung, die selbst einzelne Töne lebendig macht. Im Ergebnis hört sich so an, als müsse das genau so sein, als könne man das gar nicht anders spielen – und, (was vielleicht das Schönste ist): als sei es das Natürlichste von der Welt, so Klavier zu spielen.[...]