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PROGRAMME

PRATUM INTEGRUM

"Sie machen einfach alles richtig und das mit provokativer und entwaffnender Leichtigkeit und Lockerheit. Sie spielen mit Hirn und Herz, nie entsteht Langeweile, jedes Detail mutiert zu purer Musik."

                                                                          "Toccata-Alte Musik aktuell"

"Pratum Integrum" meint eine ungemähte Wiese, naturbelassen sozusagen, im Wachstum und der Entwicklung frei. Das ist ein schönes Bild für ein junges Orchester und ein schönes Motto obendrein. Das Moskauer Barockorchester zählt nach mehr als 15 Jahren seines Bestehens zu den führenden Ensembles im Bereich der historischen Aufführungspraxis.

Im Jahr 2003 also fanden sich einige junge Künstler der russischen Alte-Musik-Bewegung zusammen, um verlorene oder noch nicht entdeckte Schätze des Barock ans Licht zu bringen und die „Standardwerke“ im neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Pavel Serbin, der Musikforscher und künstlerischer Leiter von „Pratum Integrum“ brachte mit seinem Ensemble bereits mehr als 200 rare Barockkompositionen zur russischen Uraufführung. Unter anderem Werke von Komponisten wie Theodor Schwartzkopf, Anton Ferdinand Tietz, Antonio Rosetti und Joseph Wölfl. Unter den meist bemerkenswerten Premieren sind Georg Gebels „Johannes Passion“, Lullys „Les Saisons“ und Yevstigney Fomins „Orfeo ed Euridice“.

 

In seiner Karriere begleitete „Pratum Ingegrum“ Trevor Pinnock, Sigiswald und Wieland Kuijkens, Alfredo Bernardini, Julia Lezhneva, Valer Sabadus, Paolo Grazzi, Simone Kermes, Sara Mingardo, Mireille Delunsch, Paul Esswood, Philippe Jaroussky, Christophe Rousset, Winfried Bönig und andere herausragende Solisten der gegenwärtigen Barockszene. Das Ensemble feierte seine Debüts bei den Festivals „Tage Alter Musik“  (Regensburg), „Musica Antiqua“ (Bruges), „Nordlysfestivalen“ (Tromsø),  „Magdeburg Telemann Festival“ und „Early Music Festival“ (St. Petersburg).

 

Seit Gründung kooperiert Pratum Integrum mit dem Label „Caro Mitis“. In der jahrelangen Zusammenarbeit entstanden mehr als ein Dutzend herausragende Alben. Die meisten dieser Alben wurden von wichtigen Musikmagazinen (Diapason, Toccata, Le Monde de la Musique, Positive Feedback Online und andere) hoch bewertet. Die Aufnahme von Telemanns Orchestersuiten wurde 2011 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

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Wer glaubt, dass nichts Langweiligeres gäbe, als alle erhaltenen 126 Orchestersuiten des bekennenden Vielschreibers Telemann einzuspielen, wird von Pratum Integrum aus Russland eines Besseren belehrt. Bei so viel Spaß und Differenzierungskunst bedauert man sogar, dass über 800 weitere Suiten verloren gingen. (Für die Jury: Carsten Niemann)

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